BEI DEN LANGFRISTIGEN FREMDMITTELN handelt es sich überwiegend um langfristige Annuitätendarlehen, die dinglich gesichert sind. Ein Zinsänderungsrisiko besteht im Wesentlichen im Hinblick auf zukünftige Refinanzierungen auslaufender Kredite. Der Konzern beobachtet das Marktumfeld, um sich durch Refinanzierungen von langfristigen Krediten zu günstigen Konditionen vor diesem Risiko abzusichern. Dies geschieht in Form langfristiger Festzinssatzkredite. Insgesamt hält sich das Zinsänderungsrisiko aufgrund steigender Tilgungsanteile in beschränktem Rahmen. Ausfallrisiken sind nicht zu verzeichnen. Darüber hinaus wird die Zinsentwicklung durch das Risikomanagementsystem fortlaufend beobachtet und überprüft. Wesentlichen Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Liquiditätsrisiken ist der Konzern aufgrund regelmäßiger Mieteinzahlungen grundsätzlich nicht ausgesetzt. DIE PREISSTEIGERUNGEN auf den Baustoffmärkten wirken sich auch auf unsere Bauprojekte aus. Eine Verteuerung der geplanten Bau- und Modernisierungsprojekte ist die Folge. Gleichzeitig haben sich Zinskosten für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen verschlechtert. Dies wird sich auch auf die Miethöhen auswirken. Bei den umfangreichen energetischen Modernisierungsmaßnahmen werden Mieterhöhungen im Rahmen gesetzlicher Vorschriften vorgenommen, die jedoch zum Teil die Kosten nicht decken. Dem Risiko der Baukostensteigerungen begegnen wir mit einem intensiven Investitionskostencontrolling und der Prüfung von realisierbaren Marktmieten. AKTUELLE BAUMAßNAHMEN konnten wie gewohnt termingerecht durchgeführt werden. Zur Sicherung der Zwischenfinanzierung der umfangreichen Baumaßnahmen steht dem Konzern ein dinglich gesicherter Rahmenkredit zur Verfügung. Angesichts des Mangels an Neubauwohnungen im Geschäftsfeld des Konzerns und der sehr positiven öffentlichen Resonanz auf Neubauvorhaben wird auch das Risiko aus freigezogenen bzw. neu zu vermietenden Wohnungen als gering bewertet. 95 Lagebericht 2025 | Bauverein zu Lünen Konzern
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