Geschaeftsbericht2025

5.2 CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG DER WOHNUNGSBESTAND wird seit vielen Jahren kontinuierlich den sich ändernden Marktgegebenheiten und -entwicklungen entsprechend nachfragegerecht angepasst und verbessert. DIE DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG mit der entsprechenden Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen – mit und ohne Serviceleistungen – wird bereits seit vielen Jahren angemessen in der Geschäftspolitik berücksichtigt. Dies betrifft sowohl die Herstellung barrierearmer und -freier Wohnungen als auch den altersgerechten Umbau von Bestandswohnungen in unbewohntem und bewohntem Zustand. Damit kann einerseits altersbedingte Fluktuation vermindert, andererseits die steigende Nachfrage bedient werden. Ebenfalls infolge der demografischen Entwicklung steigt der Bedarf an Wohnraum für kranke und pflegebedürftige Menschen. In Kooperation mit karitativen sowie privaten Anbietern von Pflegedienstleistungen entwickelt die Genossenschaft über ihre Tochter- bzw. Enkelinnen-GmbHs passende Immobilienangebote. FÜR DIE SICHERUNG DER NACHHALTIGEN BEWIRTSCHAFTUNG der Bestände wurde eine individuelle Klimastrategie erarbeitet, die das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 verfolgt. Diese Investitionen sind Bestandteil der Strategie des Portfoliomanagements. Dazu gehören auch energetische Sanierungen und die Herstellung nachfragegerechter Ausstattungen in den Bestandsimmobilien. Die durchgeführten und geplanten Neubaumaßnahmen dienen denselben Zielen und sichern die nachhaltige Vermietbarkeit aller Objekte. Zunehmend wird die strategische Entwicklung des bestandsersetzenden Neubaus vorangetrieben. Objekte, bei denen wirtschaftlich und aufgrund des Bauzustands eine zukünftige Marktfähigkeit nicht mehr gegeben ist, werden abgerissen und durch neue, moderne, energieeffiziente und altersgerechte Wohnbauten ersetzt. Ebenso stehen umfangreiche energetische Sanierungen im Fokus der strategischen Entwicklung. Insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Energiepreise und CO₂-Besteuerung der fossilen Energieträger und dem damit verbundenen Anstieg der finanziellen Belastungen für das Unternehmen und die Mieter*innen sowie die Auswirkungen auf die Umwelt werden die Bestände planmäßig auf einen Niedrigenergiestandard gebracht. Zur Finanzierung werden die entsprechenden Förderprogramme genutzt. 44

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