Geschaeftsbericht2025

Die stichtagsbezogenen Leerstände bewegen sich innerhalb der üblichen Schwankungsbreiten. Auch bei den Forderungen aus Vermietung treten lediglich Ausfälle in einem normalen, erwartbaren Rahmen auf. Die stabilen Leerstandsquoten sprechen für eine positive städtebauliche und soziale Entwicklung in den von der Genossenschaft bewirtschafteten Quartieren. Sie zeigen zugleich, dass sich weder die Fluktuation noch Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur spürbar nachteilig auf diese Wohngebiete ausgewirkt haben. Das geringe Angebot an verfügbarem Wohnraum führt zu einer sinkenden Umzugsbereitschaft, was sich in den Fluktuationsquoten widerspiegelt. Zusätzlich tragen die hohen Investitionen in den Bestand zu einer weiteren Reduzierung bei. Für die kommenden zwei Jahre ist daher nicht mit steigenden Leerstands- oder Fluktuationszahlen zu rechnen, ebenso wenig mit entsprechenden Mietausfällen in diesem Zusammenhang. BEI NEUVERMIETUNGEN von Wohnungen und Garagen erfolgt eine standardisierte Bonitätsprüfung potenzieller Mieter*innen. Darüber hinaus stellt die Leerstandsreduktion durch aktives Asset- und Portfoliomanagement ein strategisches Ziel dar und reduziert so auf der einen Seite die Leerstandskosten und realisiert gleichzeitig vorhandene Mietpotenziale. Durch die aktive Betreuung des Portfolios bis hin zu nachhaltiger Bestandsmieter*innenpflege sichert die Genossenschaft kontinuierliche Zahlungseingänge und kann zeitnah möglichen Versäumnisausfällen entgegenwirken. Das Risiko von Mietausfällen ist unter marktüblichen Bedingungen nur in Einzelfällen vorhanden und in seiner Gesamtheit als gering zu erachten. Weitere Vermietungsrisiken zeichnen sich derzeit nicht ab. Die Genossenschaft wird diese Prozesse weiterhin verfolgen, um frühzeitig und angemessen reagieren zu können. Darüber hinaus wird weiterhin mithilfe gezielter Förderungsmaßnahmen die Stabilität der sozialen Struktur im Bestand gestärkt. BEI DEN LANGFRISTIGEN FREMDMITTELN handelt es sich überwiegend um langfristige Annuitätendarlehen, die dinglich gesichert sind. Ein Zinsänderungsrisiko besteht im Wesentlichen im Hinblick auf zukünftige Refinanzierungen auslaufender Kredite. Die Genossenschaft beobachtet das Marktumfeld, um sich durch Refinanzierungen von langfristigen Krediten zu günstigen Konditionen vor diesem Risiko abzusichern. Dies geschieht in Form langfristiger Festzinssatzkredite bzw. zu 100 % abgesicherte variabel verzinsliche Darlehen. Insgesamt hält sich das Zinsänderungsrisiko aufgrund steigender Tilgungsanteile in beschränktem Rahmen. Ausfallrisiken sind nicht zu verzeichnen. Darüber hinaus wird die Zinsentwicklung durch das Risikomanagementsystem fortlaufend beobachtet und überprüft. Wesentlichen Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Liquiditätsrisiken ist die Genossenschaft aufgrund regelmäßiger Mieteinzahlungen grundsätzlich nicht ausgesetzt. 42

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