BAUin_Dezember2025

Ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung bedeutet für viele Menschen vor allem Sicherheit. Umso überraschender erscheint es auf den ersten Blick, wenn jemand sich bewusst entscheidet, das Eigentum aufzu- geben und stattdessen in eine Mietwohnung zu ziehen. Genau diesen Schritt haben einige Bewohner*innen des Neubaus in der Lange Straße getan. Wir wollten genauer wissen, was sie dazu bewegt hat und welche Vorteile sie in einer modernen Mietwohnung beim Bauverein sehen. Dazu haben wir mit Familie Lüdke und Familie Kutsch gesprochen, die diesen Weg bereits gegangen sind. VOM EIGENTUM INS MIETMODELL – EIN BEWUSSTER SCHRITT Für Familie Lüdke stand bei der Entscheidungsfindung vor allem die Begeisterung für die neue Wohnung im Vordergrund. Frau Dr. Lüdke und Herr Dr. Lüdke sind beide noch berufstätig und sagen: „Schon bei der Besichtigung konnten wir uns gut vorstellen, hier zu leben. Hinzu kam die Aussicht auf deutlich weniger Arbeit im Garten und bei der Instandhaltung – so fiel uns die Entscheidung, unser Haus loszulassen, überraschend leicht.“ Auch für Familie Kutsch spielte das Thema Entlastung eine zentrale Rolle. „Die anstehende Renovierung der Heizungsanlage sowie weitere Investitionen, kombiniert mit der zunehmenden körperlichen Belastung durch die Gartenarbeit, haben uns überzeugt, dass ein Wechsel die richtige Entscheidung ist,“ erklärt das Ehepaar. SICHERHEIT UND FLEXIBILITÄT DURCH DIE GENOSSENSCHAFT Viele Menschen verbinden Wohneigentum mit Sicherheit. Doch diese beiden Familien sind davon überzeugt, dass sie sich im genossenschaftlichen Modell von nun an sogar noch sicherer fühlen werden. „Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs ist ausgeschlossen, Eigentum verkauft, neues Zuhause gewonnen – warum ein Umzug in ein Neubauprojekt überzeugt Mieterhöhungen sind klar geregelt – das gibt uns Planungssicherheit“, erklärt Familie Lüdke. „Zugleich sind wir flexibler als mit dem Eigentum: Ändern sich unsere Bedürfnisse, können wir innerhalb der Genossenschaft unkompliziert eine andere, für uns passendere Lösung finden.“ Für Familie Kutsch bedeutet der Umzug vor allem mehr persönliche Freiheit, das heißt: weniger Verantwortung und mehr Zeit für sich selbst. Christel und Wolfgang Kutsch genießen die Zeit als Rentner*in – in ihrem Alter freuen sie sich vor allem auch über Annehmlichkeiten, die ihnen den Alltag erleichtern. LAGE, KOMFORT UND SERVICE – DAS NEUE ZUHAUSE ÜBERZEUGT Bei der Wahl der neuen Wohnung waren für beide Familien zahlreiche Faktoren entscheidend: Es war nicht nur die Lage, der Zuschnitt der Wohnung oder die Barrierefreiheit, sondern – wie sich im Alltag herausstellt – auch der Service, den die Genossenschaft bietet. „Trotz der Größe des Bauvereins haben wir uns von Anfang an willkommen und persönlich betreut gefühlt“, freut sich Familie Lüdke. Ähnliche Erfahrungen hat auch Familie Kutsch bereits gemacht und natürlich waren auch für Frau und Herrn Kutsch die Lage, die Barrierefreiheit und der Grundriss der Wohnung wichtige Entscheidungs- faktoren. All dies im Zusammenspiel macht den Kom- fort aus. MEHR KOMFORT, WENIGER SORGEN Einig sind sich beide Familien darin, dass der Bauverein ihnen im Alltag viele Belastungen abnimmt: Reparaturen, Instandhaltung und Werterhalt ihrer Immobilie – all das liegt nun nicht mehr in ihrer Verantwortung. „Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man sich darum nicht mehr kümmern muss“, fasst Familie Lüdke diese Entlastungserfahrung zusammen. WOHNEN 8 BAU.in 12|25

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